Am 3. Oktober 2009 hatte ich hier meine Software “CHSoft” vorgestellt. Bei der Software geht um die Überprüfung der Korrelation von klassischen Tonleitern mit Farben. - Halten die zugrundeliegenden farbmetrischen Annahmen einer kritischen Prüfung stand? Gibt es fundiertere Alternativlösungen?
Zur Beantwortung dieser Fragen wurde angeregt eine Übersichtstabelle zu erstellen um Vergleichsmöglichkeiten zu schaffen. Die entsprechende (sicher unvollständige) Tabelle möchte ich hier nun vorstellen. Sie zeigt die erstaunliche Vielfalt und Unterschiedlichkeit der dokumentierten Farbskalen. Es besteht ein weitgehender Mangel an Übereinstimmung. Unterschiedlichkeiten bestehen hinsichtlich:
1. Welche Farbe gehört zu welchem Ton?
2. Wie sind die Farben zu verteilen: Mehr Farben im Grün-, Blau- oder mehr im Rotbereich?
3. Sollen die Farben kontinuierlich (wie etwa im Regenbogen) oder anders angeordnet werden?
4. In welcher Richtung sollen kontinuierliche Farben angeordnet werden: Im Uhrzeigersinn oder invers?
5. Wieviele Farben sind den Tönen einer Oktave zuordnenbar: 12 oder nur wenigere?
6. Wie genau entsprechen die überlieferten Farben, denen die von den Autoren gemeint waren/sind?
Historie-ColorScales 23 Nov 2009
Meine Software CHSoft basiert auf den Farbvorgaben von Prof. L. Eberhard. Neben der grundsätzlichen Zuordnung von Tönen und Farben ging es Frau E. um die Übertragung der Harmoniegesetze der klassichen Musik auf Farben: Harmonische Töne entsprechen demnach harmonischen Farben. Sie wandte diese Hypothese auf Dur- und Moll-Tonarten, auf Terzen, Quinten und Akkorde an. Frau Prof. E. war fest überzeugt, dass dazu nur ihre Farb-Skala geeignet sei. Was ist nun richtig? Was ist haltbar? Homepage Colourmonics.de
Stichwörter: Colorscale, colour, colour harmonics, Farbharmonie, Farbkorrelation, Farbskalen